Setting up (Online) Meetings

26. März 2020
Meetingmoderation

The biggest pitfalls in (online) meetings

YOUR FIRST STEP: Choose the basic Setup for your meeting

When you are setting up a meeting, you do have to take a basic, but very important choice right in the beginning: Will the meeting be

1) “all equals“, meaning that all participants are on the same level and can contribute to process & content, or will the meeting be

2) moderated, i.e. will you or somebody else be the Meeting Master conducting it and be responsible for the process.

This setup has a huge influence on the entire meeting, its pitfalls and its outcome.

All Participants have the same status - A good meeting choice?

Unmoderated Meeting

There are enticing advantages of setting up a meeting of equals

  1. Equality feels right.
  2. Any member can change the path any time. If participants are knowledgeable and experienced in using moderation tools, they can suggest appropriate tools, like One-Point-System, query by acclamation, mind mapping or topic memory.
  3. It is easy – no need to prepare the process and can be set up in no time.

There are also several pitfalls of setting up a meeting of equals

  1. Participants tend to talk over each other so ideas get lost
  2. People are interrupting each other
  3. Speaking times might differ widely because “John” really likes himself talking which leads to just a few using up all the speaking time
  4. “Sally” abstains from sharing her good ideas
  5. Ideas are repeated several times 
  6. Meeting Rules are continuously broken
  7. Nobody bothers summarizing interim or final results, so that plenty of meetings end with no clear outcome

Moderated Meeting

Your team enjoys quite a few advantages by having your meeting actively moderated

  1. Have one person (the “moderator”) responsible for bringing the process forward, not only his own arguments
  2. Improve the group dynamics by having a dedicated “rule enforcer”
  3. Have the moderator structure the talking session with clear instructions given
  4. Have somebody actively inviting “feeble” or “disinterested” participants and their ideas out
  5.  Have a dedicated person to summarize, structure, break and bring the process forward

Happy New Year!

29. Dezember 2019

War 2019 ein gutes Jahr, Verhandlungsfreunde?

Als Freidenker mache ich mir aus religiösen Festen wenig, aber NYE, New Years Eve, war schon immer und ist jedes Jahr aufs neue ein ganz zentrales Fest für mich.

Das Aufräumen und Wegwerfen, Nachdenken und Planen und natürlich unsere rituelle Verbrennung der 7 Jahre alten Buchhaltungsunterlagen (nach Beendigung der Aufbewahrungsfrist in Österreich) sind wunderschöne Zeremonien!

Zu einem kleinen Ritual ist auch schon unser Workshop Rückblick – Ausblick – Weitblick am 11. Januar geworden. Dabei setzen sich wir uns meinsam mit  Thema auseinander: Nomen est Omen.

Weitblick

Einmalig, im wahrsten Sinne des Wortes: Weitblick einmal im Jahr am 11. Januar

Der Weitblick ist auch der Startschuß für unser exklusives Coaching Programm im SparringClub, mit dem man sich durch das ganze Jahr hindurch Verhandlungsunterstützung, Motivation und Austausch sichern kann.

Ich sage an dieser Stelle “Danke” für ein schönes gemeinsames Jahr, und wünsche ein erfolgreiches 2020 , und dass Du Deinen Träumen näher kommst,

Dr. Amin Talab

P.S. Hier noch ein Blogeintrag zum besseren Setzen von Zielen – als Grundlage für Deine Zielsetzungen

Schach, Strategie und Schweigen

3. Dezember 2019

Kineke Mulder führte das Interview für Chess unlimited*

Was bringt Dich als “Verhandlungsmeister” zum Schach?

Als Keynote Speaker und Consultant ist mein Hauptwerkzeug die Sprache. Beim Schach genieße ich es, zu schweigen, was glücklicherweise in diesem Fall als höflich empfunden wird.

Der wortlose strategische Dialog ist anregend und führt dazu, ganz im Moment zu sein. Mein Fokus liegt komplett auf der Stellung am Brett, und ich kann bei mir sein, ganz im Gegensatz zu meinem Berufsleben, wo ich immer auf die Interessen und Entwicklung beim Gegenüber oder von Gruppen fokussiere.

Gibt es sonst noch Gründe, warum Du gerade Schach so bevorzugst?

Schach bietet viele weitere Vorteile: Es lässt sich unbeschwert zu meinen Seminar- und Kongressorten weltweit mitnehmen. Ich finde dort leicht Spielpartner, unabhängig davon, ob wir gleiche Ansichten vertreten oder die gleiche Sprache sprechen.

Es nimmt mir auch die Verantwortung für den Erfolg des anderen, denn hier ist es, im Gegensatz zu meiner Funktion im Training, einerlei wer Lehrer und Schüler ist. Beim Schach lernt mal der eine, mal der andere etwas dazu. Oder bestenfalls gleich beide.

Amin aus Wien vor seinen Büchern

Du bist zum Pfingstturnier mit Kindern gekommen. Deine?

Ja! Meine Zwillingstöchter haben sich ab sechs für das Schachspiel interessiert. Zur meiner großen Freude! Denn es regt das Hirn an und stärkt Fähigkeiten wie Antizipieren oder strategisches Denken. Meine Mädchen sind generell sehr neugierig, stellen glücklicherweise viele Fragen, auch philosophische.

Ihr habt gerade ein Projekt gemeinsam gestartet, oder?


Junge Menschen zum selbstbestimmten, kritischen Denken zu animieren sehe ich als enorm wichtige Aufgabe. Dazu kommt die derzeitige Entwicklung der Polarisierung der Gesellschaft, des Ausspielens von unterschiedlichen Gruppen, der Mitgration und der Suche nach dem Lebenssinn für viele Menschen. Das sind alles Themen, die mich auch in ihrem weiteren Verhandlungssinn beschäftigen.

Deshalb haben wir ein besonderes Toleranzprojekt gestartet: Gemeinsam entsteht das Buch The Little FreeThinker, mit Text und Bild von „kleinen, offenen Köpfen“. Wir sind derzeit im Crowdfunding und hoffen, das wir mit genügend Unterstützern den Mindestbetrag für den Druck aufbringen, oder sogar ein webiste dazu aufbauen können.

Wir freuen uns über jede Unterstützung: https://www.kickstarter.com/projects/amintalab/little-freethinker

Unser interkulturelles Buchprojekt “Little Free Thinker” (5 Min)

Danke für die Einladung und das Gespräch!

Die Freude liegt ganz bei uns. Viel Erfolg auch weiterhin sowohl als Selbständige, als auch mit Chess Unlimited. Du bereitest uns Schachspielern viel Freude mit Deinen Schachtreffen und Deinem Einsatz für Schach.

*Der Originalartikel wurde auf https://chess.mulder.at/amin-aus-wien-a/ veröffentlicht.

“THE MASTER NEGOTIATOR” Book review from Estonia

26. Juli 2019
Preivew Meisterlibräjka

Each now and then people reach out to tell me that one of my books has been reviewed in their country. I really appreciate it, since it is not easy for my small team to keep up with developments in all the different places.

This time Arno Baltin from Estonia let me know about his book review in the Estonian journal “director”. Thank you and I don´t understand a word, but it looks nice:

Preivew Meisterlibräjka
pdf: 
Review Meisterläbirääkija

Please find more reviews (in English & German) here

The book itself can be found here

Interview: Geschäftsführung von Sport überzeugen

19. Juni 2019

Der Generalsekretär des Österreichischer Betriebssportverband, Florian Ram, MA im Gespräch mit Dr. Amin Talab

Der Österreichische Betriebssport Verband interviewte Dr. Amin Talab zu seinem Arbeits- und Bewegungsleben. Dabei gab er Tipps zur Optimierung der eigenen Verhandlungsstrategien im Alltag. Fokussiert wurden vor allem Verhandlungen in punkto „Wie überzeuge ich meine Geschäftsführung davon mehr Bewegung am Arbeitsplatz zuzulassen?“.

Audio-Interview des Schachverbands.

Das Originalinterview des ÖSBV finden Sie hier.

Sport und Business: unterschiedliche Welten, die voneinander lernen können

27. Mai 2019

Auf den ersten Blick hat die Geschäftswelt (insbesondere Verhandlungen) und die Sportwelt nicht viel gemein. Dreht sich doch bei ersterer alles um Effizienz und Gewinnmaximierung, bei zweiterer um Gesundheit und Spiel.

Doch der erste Blick ist trügerisch: die beiden Welten haben in vielen Bereich mehr gemein, als man meinen könnte. In der Strategie, Aufstellung, Zielbestimmung, bei dem Einsatz von Taktiken, Analyse des Gegenübers bis zur mentalen Vorbereitung macht es Sinn, sich Gedanken über Erfahrungen aus dem jeweils anderen Bereich zu machen, und Schlüsse und Lehren zu nützen.

Seit vielen Jahren unterstütze ich Selbständige, Führungskräfte und Karriereorientierte als Verhandlungsberater dabei, ihre Ziele zu setzen, (realistische) und Optionen, Strategien und Taktiken zu entwickeln. So richtig im Einsatz bin ich dabei oft als Trainer im Hintergrund, denn der schwierigste Teil ist die Umsetzung in der Hitze des Gefechts.

Vor einiger Zeit hatte ich einem Klienten erzählt, das ich auch als Fitnesstrainer eine Ausbildung machen musste. Dieser konnte sich fast nicht halten vor Lachen und meinte: “Um Liegestütze zu machen braucht es eine Ausbildung?” Abgesehen von der fehlenden Wertschätzung und des Verständnisses zeigt diese Einstellung doch sehr deutlich, wie weit weg wir von einer ganzheitlichen Betrachtung des menschlichen Lernens und Wirkens sind.

Ich möchte hier nur fünf zentrale Punkte herausnehmen und darstellen, in welchen Übereinstimmungen beim Verhandlungstraining und beim Sporttraining besonders wesentlich für Spitzenleistungen sind:

Erkennen und Einstufen der Situation (als “Verhandlung” bzw. “Wettbewerb”)

Dabei sein ist alles” haben wir sicherlich alle schon oft gehört. Und verstehen Sie mich nicht falsch. Das ist nicht unrichtig. Doch reicht diese Einstellung nur, um eben dabei zu sein, nicht aber, um Spitzenleistungen zu bringen. Wer bei Verhandlungen oder beim Sport an die Spitze und mit den Besten zusammenkommen will, muss die Situation zuerst einmal als eine des Wettbewerbs einschätzen und mehr als nur mit dabein sein wollen. Das hat wiederum Auswirkungen auf den gesamten Alltag. So ist es unmöglich, nur einmal pro Tag zu trainieren und sich den Rest der Zeit anders zu beschäftigen. Wer wirklich gut werden möchte, muss  unterschiedlichste Situationen im Alltag als Taining nutzen. Der Ausdauerathlet, welcher mit dem Auto seinen Burger holt und Stufen nur vom Stepper kennt, wird genauso wenig weiterkommen, wie der Verhandler, welcher außerhalb des Meetingraums zu allem nur “Ja” und “Amen” sagt und keine Optionen für die unterschiedlichen Urlaubswünsche der Familie entwickelt.

Ziele ambitioniert und realistisch setzen

Sobald die Situation richtig eingeschätzt wurde, geht es darum, sich ambitionierte Ziele setzen. Hier helfen unterschiedliche Tools, wie zum Beispiel das SMART-Modell. In beiden Bereichen ist klar: Wer sein Ziel nicht penibel plant und richtig setzt, wird auch nicht weit kommen. “Macher” verausgaben sich zu schnell und werden von “Planern” in beiden Bereichen regelmäßig überholt.

Strategisch planen

Langfristigen Erfolg hat beimSport als auch im Business nämlich nur derjenige, welcher seine Vorgehensweise auch strategisch plant. Große Erfolge stellen sich nicht durch den Einsatz eines schnellen Tricks ein, sondern müssen oft in vielen Schritten über Monate aufgebaut werden.

Das ist im Sport oft klarer als beim Verhandeln und im Business, und doch ist es bei beiden so, dass oft nur der eine Moment gesehen wird, in welchem der Sieg eingefahren wird. Doch dieser ist nur durch die Summe vieler Entscheidungen und Aktionen davor überhaupt erst möglich.

Einbeziehen der mentalen Komponente

Oft übersehen wird die mentale Komponente, oder die “Verhandlung mit sich selbst”. Der Wille zu Gewinnen ist unabdingbar, doch dieser muß aktiv gepflegt werden. Wer kennt nicht die Stimme im entscheidenden Moment, die da sagt: “Ist doch egal, lass es sein.” Ob beim letzten Klimzug, oder den letzten 2% des Kaufpreises, in Summe macht die mentale Standfestigkeit den entscheidenden Unterschied.

Training mit qualifiziertem Trainer

Es reicht nicht, den richtigen Weg zu kennen. Er muß auch gegangen werden, vor allem in der Hitze des Gefechts. Es erfordert viel Geduld, eine schon bekannte Situation hunderte Male zu wiederholen, um auch unter Stress im entscheidenden Moment zuverlässig Leistung reproduzieren zu können. Das gilt sowohl für den “Schuß” oder “Wurf” im Sport, als auch für die entscheidende Bewegung und Tonfall in der Businessverhandlung.

Das ein qualifizierter Coach/Trainer hier den Unterschied macht, sehe ich tagtäglich bei meinen Kunden. Es ist gerade die Kontinuität und der Blick von außen, die dadurch gewährleistet werden, die einen gewaltigen Unterschied machen.

Fazit

Für Trainer als auch für leistungsbewußte Manager als auch Sportler wäre es ein großes Versäumnis, die Lehren aus dem jeweiligen anderen Bereich nicht zu studieren. Tipps und Lehren können oft unmittelbar angewendet werden, sodaß durch ganzheitliches Denken enorm gewonnen werden kann.

Ob es um die richtige Einschätzung der eigenen Leistungen oder des Gegenübers, der Kontinuität im Training (Regelmäßigkeit, weniger öfters ist besser als viel selten), Belohnung und Erfolge feiern oder strategischer Kniffe geht: Wir können, und sollten, die beiden Bereiche gesamtheitlich sehen, denn wir können so doch noch einiges voneinander lernen.

Lesen Sie über die 3 häufigsten Verhandlungsfallen in diesem kostenfreien Report

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